Während das neue Jahr 2021 in der Grafik oben wie von einem Computer „heruntergeladen“ wird, überlegen wir, was es uns wohl bringen wird: Was wird da alles runtergeladen? Hoffentlich kein Virus; darauf muss man ja bei jedem Download aufpassen! Was mag dabei sein? Glücksmomente? Endlich die ersehnte Impfung, die Rückkehr zum normalen Leben? Erfolg in der Schule oder im Beruf? Die große Liebe womöglich?

Was dieser Download für 2021 alles auf der Festplatte unseres Lebens installiert, das können wir heute noch nicht wissen. Aber wir können wissen, von wo es runtergeladen wird. „Bitte laden Sie Dateien nur von vertrauenswürdigen Servern herunter“ lautet eine Warn-Meldung am Computer. Als Christen können wir diesem Download getrost vertrauen: Wir nehmen das Jahr 2021 direkt aus der Hand Gottes. Er ist es, der uns das Leben geschenkt hat und der es erhält. Aus seiner Hand nehmen wir die Zeit und die Ewigkeit. Wenn unser Jahr 2021 direkt von Gott heruntergeladen wird, dann können wir uns getrost darauf einlassen, dann können wir vertrauensvoll und zuversichtlich hineingehen.

Die Jahreslosung für 2021 soll uns dabei begleiten; sie ist die Überschrift für das ganze neue Jahr. Und sie enthält - wie unsere ganze Bibel - sowohl einen Anspruch als auch einen Zuspruch.

Zunächst der Anspruch: Jesus verlangt von uns Barmherzigkeit. Das fällt manchmal ja gar nicht so leicht, wenn unser natürliches Gerechtigkeitsempfinden eher gnadenlos ist. Jesus sagt: Gerechtigkeit ist wichtig, aber Barmherzigkeit ist wichtiger. Wie können wir das schaffen? Mitgefühl ist der Schlüssel zur Barmherzigkeit! Wenn wir Mitgefühl entwickeln können mit unseren Mitmenschen hier in Meckenbeuren und weltweit, dann kommen wir zu einer Haltung der Barmherzigkeit - und damit zu einem menschlicheren, einem wärmeren, einem liebevolleren Jahr 2021.

Ganz aus eigener Kraft müssen wir das Gott sei Dank nicht schaffen. Wir bekommen den Zuspruch: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Interessant ist eine Beobachtung aus der hebräischen Bibel: Dort hat die Barmherzigkeit denselben Wortstamm wie der Mutterschoß! So wird ganz anschaulich, was göttliche Barmherzigkeit bedeutet: Wie ein Vater und wie eine Mutter versorgt, schützt, bewahrt und liebt Gott uns. Und selbst wenn seine Gerechtigkeit uns verurteilen müsste, dann spricht seine Barmherzigkeit uns doch frei. In dieser Zuversicht können wir das Jahr 2021 getrost aus seinen Händen empfangen. Der Download ist sicher und vertrauenswürdig!

Bleiben Sie gesegnet, gesund und behütet!

Herzlichst Ihr Pfarrer Peter Steinle

Gottesdienste und Veranstaltungen

 

Sonntag, 17. Januar Zweiter Sonntag nach Epiphanias

10 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 24. Januar Dritter Sonntag nach Epiphanias

10 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche mit Pfarrer Peter Steinle

 

Der Auszeitgottesdienst am Freitag,15. Januar wird im Hinblick auf die immer noch hohen Infektionszahlen abgesagt.

 

 

Bleiben Sie gesund und behütet!

 

Sonntag, 17. Januar

10 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche mit Pfarrer Peter Steinle

 

Dienstag, 19. Januar

19.30 Uhr    Kirchengemeinderatssitzung als Videokonferenz

 

Mittwoch, 20. Januar

09.00 Uhr    Ökumenisches Marktgebet für den Frieden in St. Maria

14.30 Uhr    Konfirmanden Gruppe 1 als Videokonferenz
15.30 Uhr    Konfirmanden Gruppe 2 als Videokonferenz
16.30 Uhr    Konfirmanden Gruppe 3 als Videokonferenz

 

Sonntag, 24. Januar

10 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche mit Pfarrer Steinle

 

Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten einen Mund-Nasenschutz mit

 

 

Handyaktion

Die mobile Kommunikation bestimmt unseren Alltag. Handys, Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Woher kommen die Rohstoffe, die in diesen Geräten verbaut werden? Unter welchen Bedingungen werden sie in den Minen von Afrika, Asien und Lateinamerika aus dem Boden geholt, in Asien gefertigt und im Globalen Süden wieder entsorgt.

Wer hinter die glänzende Fassade der modernen IT schaut, wird mit unmenschlichen Bedingungen in den Minen des Kongo oder Boliviens konfrontiert. Vor allem junge Menschen fertigen die Geräte in asiatischen Zulieferfirmen und Auftragsfertigern. Auf den Müllhalden Ghanas landen die ausrangierten Geräte und werden von Kindern und Jugendlichen „recyclet.“

Um einen klugen und fairen Umgang mit den Geräten zu finden, müssen die Wert­schöpfungs­­ketten der Stoffe, aus denen unsere digitalen Träume gemacht werden, transparent werden. Einblicke in die Minen und Fabriken vermitteln uns die Realität, die hinter den Geräten steht, und zeigen auf, was junge Menschen im Globalen Süden erleiden, aber auch was sie tun, um ihre Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern und wie wir sie dabei unterstützen können.

83 % der Deutschen ab 14 Jahren haben mindestens ein eigenes Mobiltelefon. Häufig ersetzen sie es durch neuere Modelle. Dadurch landen zahlreiche Rohstoffe in der Schublade, die durch das Aufbewahren ungenutzt bleiben.

Verschiedene Organisationen aus Baden-Württemberg, die gemeinsam aktiv werden wollen, haben sich zusammengeschlossen und eine Handyaktion ins Leben gerufen. Das Ziel dieser Aktion ist es, in den kommenden 2 Jahren 100.000 ausgediente Handys zu sammeln. Wir möchten diese Aktion untestützen. Im Pfarrbüro steht eine Sammelbox. Dort können ab sofort ausgediente Handys abgegeben werden.