Konfirmation pur: Auf Gott vertrauen und Segen empfangen

Eigentlich sollten hier Gruppenfotos abgebildet sein von 52 jungen Menschen aus unserer evangelischen Kirchengemeinde, die sich in diesem Jahr konfirmieren lassen möchten. Eigentlich wollten wir große Festgottesdienste feiern mit dem Posaunenchor, mit einem festlichen Einzug - immer zwei und zwei - mit Elternchor und Gemeindegesang. Eigentlich wollten die Konfirmanden danach Familienfeste feiern mit Großeltern und Paten, mit Verwandten und Freunden, zuhause oder im Restaurant. Ja: eigentlich sollte alles ganz anders sein – wie in vielen Lebensbereichen zurzeit.

Alles das geht nicht, denn auch die Kirchen leisten durch schmerzliche Verzichte einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung: Unsere Infektionsschutzkonzepte wurden in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut so entwickelt, dass Infektionswege konsequent unterbunden werden. Dafür verzichten wir in unseren Gottesdiensten auf vieles – sogar auf den Gemeindegesang, der so wichtig wäre. Wir tragen Masken, sitzen im zwei-Meter-Abstand, erheben Kontaktdaten und feiern immer draußen unter freiem Himmel, wenn es nicht regnet. In den mehr als 1.000 Kirchengemeinden der evangelischen Landeskirche gab es so bisher keinen einzigen Corona-Hotspot. Bisher wurde ein Fall bekannt, in dem eine später positiv getestete Person einen Gottesdienst besucht hatte; von den anderen Gottesdienstbesuchern wurde nachweislich kein einziger infiziert. Unsere Infektionsschutzkonzepte sind streng und sicher, sonst würden und dürften wir keine Präsenzgottesdienste feiern.

Aber kann man mit solchen Einschränkungen noch Konfirmation feiern? Ich meine: Große Festgottesdienste wären im Moment nicht nur unverantwortlich und verboten, sondern auch das falsche Signal in der Öffentlichkeit. Nein, wir müssen uns alle jetzt nochmal einschränken, damit wir die Pandemie endlich hinter uns lassen können. Aber gerade mitten in der Pandemie können und dürfen wir den Jugendlichen nicht das verwehren, worum es in der Konfirmation eigentlich geht – jenseits von Posaunenchören und Familienfesten. Der Kern der Konfirmation ist: Nach einem intensiven Konfirmandenjahr mit wöchentlichem Unterricht – seit Januar in Videokonferenzen – und mindestens 20 Gottesdienstbesuchen – auch per Gottesdienst-Telefon – wollen die Jugendlichen jetzt „ja“ sagen: Sie sagen nachträglich ja zu ihrer Taufe, die sie in der Regel als Babys empfangen haben. Sie sagen ja zu Gott, der uns begleitet - gerade auch durch die Krise. Sie sagen ja zu unseren christlichen Werten wie Nächstenliebe und Ehrlichkeit. Sie sagen ja zu ihrer Zugehörigkeit zur weltweiten Kirche Jesu Christi und zu unserer evangelischen Kirchengemeinde Meckenbeuren. Und sie empfangen den Segen Gottes für ihren Weg ins Erwachsenenleben. Konfirmation bedeutet: Auf Gott vertrauen und Seinen Segen empfangen. Das kann gerade mitten in einer Krisensituation besonders wichtig sein. Das wollen wir unseren Jugendlichen gerade jetzt nicht verwehren.

Konfirmation 2021 wird kein großes Fest werden; das holen wir in der Kirchengemeinde und in den Familien nach, wenn wir die Krise miteinander durchgestanden haben. Konfirmation 2021 ist Konfirmation pur: insgesamt sieben kleine, aber feine Segensfeiern. Ich freue mich sehr darauf!

Herzlichst Ihr
Pfarrer Peter Steinle

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Die Woche

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Samstag, 8. Mai
18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation mit Band bei schönem Wetter auf der Kirchwiese mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 9. Mai
10.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation
auf der Kirchwiese oder bei Regen in der katholischen Kirche St. Maria mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 9. Mai
11.30 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation auf der Kirchwiese oder bei Regen in der katholischen Kirche St. Maria mit Pfarrer Peter Steinle

Dienstag, 11. Mai
19.30 Uhr  Kirchengemeinderatssitzung als Videokonferenz

Mittwoch, 12. Mai

09.00 Uhr    Ökumenisches Marktgebet für den Frieden in St. Maria
15.00 Uhr    Konfi-Unterricht Probe für die Konfirmationsgottesdienste am 16. Mai in                                                                           der Schlosskirche

16.30 Uhr    Konfi-Unterricht Probe für die Konfirmationsgottesdienste am 16. Mai in der Schlosskirche

Donnerstag, 13. Mai
  9.30 Uhr Gottesdienst an Christi Himmelfahrt im Grünen im Schlosspark in Tettnang

Freitag, 14. Mai
19.00 Uhr Zeitlos Gottesdienst in der kath. Kirche St. Verena in Kehlen

Samstag, 15. Mai
18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation mit Band bei schönem Wetter auf der Kirchwiese mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 16. Mai
10.00 Uhr Gottesdienst auf der Kirchwiese oder bei Regen in der Pauluskirche mit Pfarrer i.R. Stefan Brückner

Sonntag, 16. Mai
11.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation in der Schlosskirche Friedrichshafen mit Pfarrer Peter Steinle

14.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation in der Schlosskirche Friedrichshafen mit Pfarrer Peter Steinle

 

Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten eine medizinische Maske mit
(FFP2 oder OP Maske)

Gottesdienste und Veranstaltungen

 

Samstag, 8. Mai

18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation mit Band bei schönem Wetter auf der Kirchwiese mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 9. Mai

10.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation auf der Kirchwiese oder bei Regen in der katholischen Kirche St. Maria mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 9. Mai

11.30 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation auf der Kirchwiese oder bei Regen in der katholischen Kirche St. Maria mit Pfarrer Peter Steinle

Donnerstag, 13. Mai

  9.30 Uhr Gottesdienst an Christi Himmelfahrt im Grünen im Schlosspark in Tettnang

Samstag, 15. Mai

18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation mit Band bei schönem Wetter auf der Kirchwiese mit Pfarrer Peter Steinle

Sonntag, 16. Mai

10.00 Uhr Gottesdienst auf der Kirchwiese oder bei Regen in der Pauluskirche mit Pfarrer i.R. Stefan Brückner

Sonntag, 16. Mai

11.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation in der Schlosskirche Friedrichshafen mit Pfarrer Peter Steinle

14.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation in der Schlosskirche Friedrichshafen mit Pfarrer Peter Steinle

 

Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten eine medizinische Mase mit (FFP2 oder OP Maske)

Bleiben Sie gesund und behütet!

 

Handyaktion

Die mobile Kommunikation bestimmt unseren Alltag. Handys, Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Woher kommen die Rohstoffe, die in diesen Geräten verbaut werden? Unter welchen Bedingungen werden sie in den Minen von Afrika, Asien und Lateinamerika aus dem Boden geholt, in Asien gefertigt und im Globalen Süden wieder entsorgt.

Wer hinter die glänzende Fassade der modernen IT schaut, wird mit unmenschlichen Bedingungen in den Minen des Kongo oder Boliviens konfrontiert. Vor allem junge Menschen fertigen die Geräte in asiatischen Zulieferfirmen und Auftragsfertigern. Auf den Müllhalden Ghanas landen die ausrangierten Geräte und werden von Kindern und Jugendlichen „recyclet.“

Um einen klugen und fairen Umgang mit den Geräten zu finden, müssen die Wert­schöpfungs­­ketten der Stoffe, aus denen unsere digitalen Träume gemacht werden, transparent werden. Einblicke in die Minen und Fabriken vermitteln uns die Realität, die hinter den Geräten steht, und zeigen auf, was junge Menschen im Globalen Süden erleiden, aber auch was sie tun, um ihre Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern und wie wir sie dabei unterstützen können.

83 % der Deutschen ab 14 Jahren haben mindestens ein eigenes Mobiltelefon. Häufig ersetzen sie es durch neuere Modelle. Dadurch landen zahlreiche Rohstoffe in der Schublade, die durch das Aufbewahren ungenutzt bleiben.

Verschiedene Organisationen aus Baden-Württemberg, die gemeinsam aktiv werden wollen, haben sich zusammengeschlossen und eine Handyaktion ins Leben gerufen. Das Ziel dieser Aktion ist es, in den kommenden 2 Jahren 100.000 ausgediente Handys zu sammeln. Wir möchten diese Aktion untestützen. Im Pfarrbüro steht eine Sammelbox. Dort können ab sofort ausgediente Handys abgegeben werden.